Samstag, 20. Mai 2017

Ich und die Medien #3 – Geldsorgen im Studium

Während meiner Studienzeit hatte ich fast immer Geldsorgen. Wie ich damit umgegangen bin und wie es mir jetzt mit meinem ersten Job geht, der meinen gesamten Unterhalt finanziert, erfährst Du in Teil 3 meiner Reihe "Ich und die Medien".

Gelber Blumentopf voller Kleingeld
Wenn man jeden Cent umdrehen muss...


Geld ist nicht alles, sagt man. Und das stimmt zweifellos! Aber Geld ist auch nicht nichts. Denn wer es nicht hat, dem geht es schlecht. Und wer zu viel davon besitzt, verhält sich zuweilen seltsam. Irgendwie muss sich also jede*r von uns mit Geld arrangieren. Was wahnsinnig überheblich klingt. Ich bin nicht gerade in armen Verhältnissen aufgewachsen. Ich hatte alles, was ich brauchte, aber auch nicht wesentlich mehr. Ein durchschnittliches Leben, was das Finanzielle betrifft. Aber wie das so ist im Studium, reicht der mühsam eingetriebene Unterhalt trotz zusätzlicher Nebenjobs höchstens gerade so. Meine Wohnungsnot während der ersten anderthalb Jahre in Berlin brachte auch noch Schwierigkeiten. Ich musste oft umziehen – von einer Zwischenmiete zur nächsten – und meine Kautionen habe ich mehrmals nie wieder gesehen. Aber ich hatte auch nicht die Kraft, mich dagegen zu wehren und wenn Du keine Alternative hast, ziehst Du auch beim zwielichtigsten Vermieter ein.

Ich habe meine Studiengebühren über den Studienkredit finanziert, aber bevor es zu einer ersten Auszahlung kam, musste ich mich erst monatelang mit den Verantwortlichen rumärgern. Denn erst kamen die Unterlagen, die von der Bank an das Kreditinstitut geschickt werden mussten, niemals dort an und ich musste einen neuen Antrag stellen. Dieser wurde wegen eines Tippfehlers komplett und ohne einfach korrigieren zu können abgelehnt. Erst beim dritten Mal funktionierte es endlich. Und bis dahin rauschte mein Kontostand weit ins Minus und, ja, ich ernährte mich eine Zeit lang durch Flaschenpfand. Ich musste schwarz fahren, wurde mehrmals erwischt und konnte die Strafe nicht bezahlen. Irgendwann wurde sogar mein Konto gepfändet. Es ist übrigens überhaupt nicht einfach, aus so einer Situation wieder herauszukommen! Das alles verursacht ordentlich psychischen Stress und wohlgemerkt habe ich nebenbei noch studiert und gearbeitet. 

Als ich dann endlich die Zahlungen des Studienkredits erhielt, normalisierte sich langsam alles wieder. Ich fand ein erstes unbefristet vermietetes WG-Zimmer und wurde nach und nach die ganzen Schulden los, die sich angesammelt hatten. Das einzige, was noch übrig geblieben ist, ist natürlich der Kredit. Man könnte im Nachhinein darüber streiten, ob es so klug war, überhaupt einen privaten Studiengang zu wählen. Aber, wie ich in Teil 1 dieser Artikelreihe schon berichtet habe, trifft eine 18-jährige nicht unbedingt die logischsten Entscheidungen. Außerdem lässt sich die Vergangenheit sowieso nicht ändern und: Es ist ja ganz gut ausgegangen.
Ich vor meiner Wand mit Bildern
Ich und die Wand-Schönheiten

Wie ihr wisst, arbeite ich nun seit April in meinem ersten Job nach dem Studium – als Online-Redakteurin in einer Marketing-Agentur. Nachdem ich Ende Februar erst mein Bachelor-Kolloquium hatte, ging das vermeintlich recht schnell. Trotzdem habe ich ganz schön gezittert, in den Monaten zuvor. Schließlich wäre ich vermutlich wieder in finanzielle Not geraten, hätte ich nicht so zeitnah etwas gefunden. Und ich wollte das unbedingt: Endlich unabhängig sein und mein Leben allein finanzieren.

Nun steht mir natürlich auch kein Vermögen zur Verfügung, aber ich stehe auf eigenen Füßen, kann meine Miete bezahlen und brauche im Supermarkt nicht mehr jeden Cent umzudrehen. Das ist ein wahnsinnig gutes Gefühl nach jahrelangem Ärger mit Kreditinstituten und Unterhaltspflichtigen. Aber der Stress hat auch seine guten Seiten: Ich kann hervorragend mit Geld umgehen und bin aus Gewohnheit im Grunde noch genauso geizig wie bisher. Und ich weiß Dinge sehr zu schätzen, die jetzt möglich und für andere vielleicht selbstverständlich sind. Ich habe beispielsweise zum ersten Mal in meinem Leben Essen bestellt – das war ein so luxuriöses Gefühl, dass ich mit leuchtenden Augen und glücklichem Grinsen dem Boten sein Trinkgeld in die Hand drückte. Aber auch eine lang ersehnte Wandverschönerung konnte ich vornehmen.

Die größte, aber auch dringendste Anschaffung in diesem ersten Monat ohne Geldsorgen war ein funktionierendes Smartphone, das nicht ständig abstürzt und aus geht. Selbst gekauft habe ich mir so ein Gerät zuletzt vor ungefähr fünf Jahren. Als Sparfüchsin habe ich natürlich keines von den teuren Marken gewählt. Aber es hat eine lange Akkulaufzeit und eine sehr annehmliche Kamera – das heißt, ich kann jetzt wieder besser und aktiver auf Instagram sein und euch in meinen Stories mitnehmen. Gut erreichbar zu sein und jederzeit auf Social Media zugreifen zu können, ist ja einfach wichtig als Medienmensch. Nun ist aber erstmal genug mit Geld ausgeben. Mein ebenfalls schon sehr alter, gebrechlicher Laptop muss wohl noch eine Weile durchhalten, bevor ich ihn in den Ruhestand schicke.

Frühstück und Kaffee, erstes Handyfoto
Eines der ersten Fotos mit dem neuen Handy


Was will ich mit diesem Post sagen? Auch wenn es von außen vielleicht anders aussieht – Studium fast in Regelstudienzeit mit guter Note abgeschlossen und schnell einen Job gefunden – ist das (Über-)Leben nicht immer so einfach. Und wer sich in einer Notlage befindet, hat oft das Gefühl, dass es keinen Ausweg gibt. Aber: Es geht immer irgendwie weiter. Und irgendwann wird es besser und später vielleicht wieder schlechter, aber die Zeit bleibt nicht stehen und Situationen verändern sich – zum Glück!

Also halte durch in der Not und freue Dich über die guten Zeiten! Erzähl mir doch in den Kommentaren, ob Du auch schonmal Geldsorgen hattest und wie es Dir damit ging. 💖

Sonntag, 7. Mai 2017

Blogger-Aktion: Meine Lieblingsblogs

Mit einem neuen Blog ist es wie mit vielem im Leben: Aller Anfang ist schwer. (Fange ich jetzt wirklich an, Phrasen zu dreschen?) Doch wenn der Anfang nicht wär, wo käm das Ende dann her?, lautet der Text eines Kanons. Aber an ein Ende ist noch lange nicht zu denken und es gibt viele Dinge, die den Anfang erleichtern. Beispielsweise die Aktion "Meine Lieblingsblogs", die Christin von nonche de verano ins Leben gerufen hat. Sie stellt jeden Monat einige Fragen, die die Teilnehmer*innen auf ihren eigenen Blogs beantworten. Dafür erscheinen sie mit einem Link auf der Inspirations-Seite von Christin und es wird jeweils ein Lieblingsblog des Monats gekürt. Die Teilnahmebedingungen sind natürlich auf Christins Blog noch einmal in ausführlicher Form zu finden.

Lucia Clara, Selfie, pinke Haare, bunt
"So bunt wie meine Haare"
Ich nehme gerne teil und beantworte jetzt die acht Fragen für den Mai:

1. Wie kamst Du auf die Idee für Deinen Blog?
Ich blogge schon seit einigen Jahren weitgehend anonym. Das aber nicht in einer Weise, dass ich Freunden und Bekannten entsprechende Links schicken würde. Da Schreiben meine Leidenschaft und inzwischen auch mein Beruf ist, haben mich immer wieder Leute gefragt, wo sie denn etwas von mir lesen könnten. Um einfach alles in einem Link zusammenzufassen, den ich weitergeben kann, habe ich mich dann für diesen Blog entschieden. Außerdem liebe ich den Austausch mit anderen Bogger*innen und Leser*innen, den ich schon vom früheren Bloggen kenne. Es ist toll, Menschen mit ähnlichen Interessen kennenzulernen, die man im "wahren Leben" vielleicht niemals treffen würde. Nicht zuletzt kennen auch das einige von euch Schreiberlingen bestimmt: Die Worte müssen einfach raus und brauchen eine Plattform, auf der sie sich ausbreiten können.

2. Über was bloggst Du am liebsten?
Ich blogge auf Blitzlichtglitzer über meinen Weg in den Medienberuf und wie es ist, sich im Internet auszubreiten; aber auch über meine vegane Lebensweise, meine Haarfarbe oder Beobachtungen aus dem Alltag. Und ich poste Gedichte oder Tipps für Menschen, die nah am Wasser gebaut sind. Wie Du siehst, sind die Themen auf meinem Blog so bunt wie meine Haare, haben jedoch immer den Anspruch, authentisch und gut geschrieben zu sein. Wichtig ist mir dabei auch, zu zeigen, wie schön die Unterschiedlichkeit von Menschen ist und dass auch, wer aneckt, Erfolg und Anerkennung erreichen kann.

3. Was waren anfangs, bei der Erstellung des Blogs, die größten Hürden?
Die größte Hürde war auf jeden Fall die Namensfindung. Sie ist dafür verantwortlich, dass der Blog nicht schon ein halbes Jahr eher online gegangen ist. Auf meiner "Über mich"-Seite erzähle ich mehr darüber. Layout und Design waren natürlich auch eine Herausforderung: Ich wollte erst mit Wordpress.org arbeiten und hatte damit auch schon angefangen, aber irgendwie war ich einfach nicht zufrieden. Und dann habe ich doch wieder Blogger verwendet, denn damit kenne ich mich gut aus und mit ein paar HTML-Tutorials kann man auch viel an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

4. Was gefällt Dir am meisten am Bloggen?
Wie schon in Frage 1 gesagt, finde ich den Austausch mit anderen Menschen besonders toll am Bloggen - sonst bräuchte ich meine Texte ja nicht ins Internet stellen. Es ist schön, Feedback zu bekommen und sich davon inspirieren zu lassen, Menschen kennenzulernen auf diese besondere Blogger*innen-Weise und so viel zu entdecken, das einem sonst vielleicht verborgen bliebe.

5. Was hat sich in Deinem Leben verändert, seit Du bloggst?
Da ich noch recht neu mit diesem Blog bin, hat sich bisher nichts so Gravierendes verändert. Mit ein paar netten Menschen konnte ich mich schon austauschen und vernetzen. Vor allem aber beeinflusst das Bloggen jetzt täglich meinen Alltag. Jede Woche mache ich mir Gedanken darüber, worüber ich diesmal schreiben möchte. Außerdem verteile ich meine Posts regelmäßig in diversen Gruppen auf Facebook und poste Fotos auf Instagram, was mir besondere Freude bereitet, seit ich mir eine vernünftige Kamera angeschafft habe. Schau auch da also mal vorbei!

6. Stößt Dein Blog auf viel Lob bei Freund*innen?
Ich glaube zwar nicht, dass besonders viele Freund*innen meinen Blog überhaupt regelmäßig lesen. Aber ein paar Leute aus dem Real Life gibt es dann doch, die was dazu sagen – allen voran meine Mitbewohnerin als wohl treueste Leserin. 😉 Wie nicht anders zu erwarten, kommt da natürlich ganz gutes Feedback. Deshalb lege ich auch mehr Wert auf das Feedback von Leuten, die mir nicht nahe stehen, weil es einfach ehrlicher ist.

7. Was waren die ersten kleinen Erfolge Deines Blogs?
Überraschend war für mich der Erfolg meines Posts "Menschen-Vielfalt im Supermarkt", der ungefähr dreimal so oft angeklickt wurde, wie meine anderen Artikel. Das hat mich natürlich sehr gefreut, gerade auch, weil es ein sehr authentischer, persönlicher Beitrag war. Ein kleiner Meilenstein waren auch die ersten 30 Likes auf meiner Facebook-Seite – vielleicht möchtest Du ja dazu beitragen, dass es bald 50 werden? 😊

8. Was sind Deine Ziele für Deinen Blog?
Ich erhoffe mir für die nächsten Wochen und Monate, dass mein Blog an interessierten Leser*innen gewinnt und ich noch mehr Feedback und Anregungen bekomme, die ich beim Schreiben berücksichtigen kann. Es geht hier auf dem Blog in erster Linie um das Schreiben, den Austausch und darum, sich einander mitzuteilen. Blitzlichtglitzer soll ein offener, bunter, vielfältiger Ort sein, an dem wir gemeinsam wir selbst sein können und unsere Unterschiede und Andersartigkeiten feiern – selbstverständlich immer mit einer guten Prise Glitzer! 💖

Lucia Clara, Selfie, pinke Haare, blaue Lippen, Blick in die Zukunft
Blick in die Zukunft - was da wohl kommt?


So viel also zu meinen Antworten. Und weil die Aktion "Meine Lieblingsblogs" heißt, sind hier noch meine persönlichen drei aktuellen Lieblingsblogs:


Welche Deiner Lieblingsblogs würdest Du mir empfehlen? Und hast Du noch weitere Fragen zu mir und meinem Blog? Lass es mich in den Kommentaren wissen! 💖

Montag, 1. Mai 2017

Authentizität im Internet

Hier drinnen das Internet. Da draußen das Real Life. Das "echte Leben", während jenes im Internet rein virtuell ist? Über Authentizität im Internet und warum es mir so schwer fällt, ich selbst zu sein.

Fenster, Drinnen und Draußen, Internet und Real Life, Schatten, Licht
Fenster haben beide Welten - virtuell und real.

Internet vs. Real Life - ein alter Hut inzwischen, dieser Vergleich. Und mühsam für uns Online-Affine, immer wieder die Wirklichkeit der virtuellen Welt verteidigen zu müssen. Über die negativen Eigenschaften des Internets wurde schon genug gesprochen und ich habe dem nichts weiter hinzuzufügen. Stattdessen genieße ich all die Vorteile, die das Internet mir bietet. Ich kann zuschauen, wie Menschen am anderen Ende der Welt leben, und  mich von ihnen inspirieren lassen. Ich entdecke jeden Tag neue Menschen, die meine Interessen teilen, während die vor Ort mich dafür belächeln. Der größte Teil meines Wissens über Blogging, SEO, HTML, Feminismus, Make-up und Haare färben kommt aus dem Internet. Aber der wichtigste Punkt ist: Einige meiner besten Freund*innen, die inzwischen natürlich auch Teil meines "echten Lebens" sind, kenne ich aus dem Internet. Diesen Sommer zum Beispiel besucht mich eine Frau aus dem Internet, die ich eigentlich gar nicht kenne - was so nicht stimmt, weil wir uns schon seit Jahren schreiben...

Damit erzähle ich euch, die ihr Blogs lest oder selbst Blogger*innen seid, vermutlich nichts Neues. Und doch ist das Internet auch ein seltsamer Ort. Das merke ich vor allem, seit ich mit Blitzlichtglitzer ein etwas professionelleres Blogprojekt unter meinem echten Namen betreibe. Anonym bin ich schon seit Ewigkeiten in der Social-Media- und Bloggerwelt unterwegs. Aber jetzt ist meine virtuelle Identität untrennbar mit meinem wahren Ich verbunden. Das stellt mich vor die Frage: Wer bin Ich eigentlich? Und: Wie viel will ich davon preisgeben? Das sind Fragen, die vor der Existenz des Internets so wahrscheinlich nicht aufkamen. Da musstest Du schon Jemand sein, um Dich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Heute kann jeder Niemand ein E-Book veröffentlichen.

Jede*r wirft ständig neuen Content zu den vielen Inhalten, die es schon gibt und die sich immer weniger voneinander unterscheiden. Wo in dieser Fülle soll ich mich einordnen? Ein Thema aufzugreifen, das gut läuft im Internet, ist natürlich nicht dumm. Aber weil es so ziemlich alles schon gibt, was man sich vorstellen kann, wird es immer wichtiger, authentische Inhalte zu kreieren, um sich hervorzuheben. Und damit kommen wir zum Punkt: Wie kann ich mit Authentizität Erfolg haben, ohne mich nackt zu machen? Mit genau dieser Frage kämpfe ich aktuell. Ich schreibe schon beruflich hauptsächlich für Suchmaschinen. Auf Blitzlichtglitzer möchte ich für Menschen schreiben. Und für mich. In den zweieinhalb Monaten, die ich hier blogge, konnte ich tatsächlich feststellen, dass die authentischeren Posts wesentlich besser liefen als die, in denen ich versucht habe, Trends und SEO-Ratgebern zu folgen...

Wo ist also das Problem, fragt ihr euch? Nun, ich habe außerdem festgestellt, wie schwer es mir fällt, ich selbst zu sein. Insofern ist dieses Blogprojekt für mich eine echte Herausforderung. Und eine Möglichkeit der Selbstreflexion. Nun könnte man argumentieren, dass es ja auch nicht notwendig ist, vor einer (wenn auch noch recht kleinen) Öffentlichkeit "Ich selbst" zu sein. Wer tut das schon? Ich habe mir das schließlich selbst ausgesucht, meine Gedanken im Internet auszubreiten. Wenn das alles solche Hirnverknotungen in mir auslöst, warum lasse ich es nicht einfach?

rosa Fenster, Fenster hinter Transparentpapier
Fenster auf zu mir selbst!































Indem ich die Herausforderung "Authentischer Blog" annehme, möchte ich mich mit meiner Angst vor dem IchSelbstSein konfrontieren und die Erfolge in mein Real Life übernehmen. Vom Großen ins Kleine. So seltsam war ich schon als Kind mit meinen Musikinstrumenten: Ich habe kein Problem damit, auf einer Theaterbühne 300 weitgehend fremden Leuten gegenüber zu stehen. Aber wenn mich zwei, drei Menschen fragen, ob ich ihnen mal etwas vorspielen kann - keine Chance! Außerdem bevorzuge ich radikale Furchtbekämpfungsmaßnahmen - meine Angst vorm Telefonieren habe ich mir mit einem Nebenjob im Call-Center ausgetrieben.

Ich weiß noch nicht, wie viel ich von mir preisgeben werde. Aber ich habe so einige Texte und Fotoprojekte auf Seite, die noch auf eine Entscheidung über ihre Veröffentlichung warten. Und die werden euch zeigen, was hinter der Rosa-Glitzer-Fresse noch so alles steckt. Wie die Geschichte auch weiter geht - ihr werdet es erfahren, wenn ihr diesem Blog folgt. 😉

Erzähl mir in den Kommentaren von Deinen Gedanken und Erfahrungen zu Authentizität im Internet! 💖

Sonntag, 23. April 2017

Gedichte im Frühling

Ja, Du liest richtig: Ich schreibe Gedichte. Ab und zu, wenn mein Gehirn vor lauter Worten überläuft. Unter der Dusche oder bei einem Spaziergang im Regen. Ob sie mir gelungen sind, mögen die Leser*innen entscheiden. Denn weil ich diese Woche wenig Zeit für einen neuen Blogpost habe, kam ich auf den Gedanken, einfach ein paar meiner Gedichte zu veröffentlichen - und zwar solche, die ich im Frühling geschrieben habe. Das würde ich gerne passend zu jeder Jahreszeit wiederholen - wenn Du magst und diese Aktion den Erfolg meines letzten Posts nicht gleich dämpft. (Danke dafür übrigens!) Einige Gedichte sind bereits auf Wortkonfettiregen erschienen - einem Blog, der vor ein paar Jahren im Rahmen eines Uni-Projekts entstanden ist. Der ist aber nicht mehr wirklich aktiv, also bleib lieber hier und lies:

Zeit


Die Welt ist so weit
In diesem Wahnsinn aus Zeit.
Die Jahre fliegen vorbei.
Und solange sie fliegen, sind wir frei.

In Gefühlen und Gedanken
Bringen wir die Welt ins Wanken.
Unser ganzes Leben lang
Folgen wir diesem inneren Drang,
Uns am Leben zu betrinken,
Aus der Ferne den Sternen zu winken,
Uns die Haare zu raufen,
Ein paar schöne Dinge zu kaufen,
Für die exotischsten Speisen
Einmal um die Welt zu reisen,
Den Halt zu verlieren,
Um was Neues auszuprobieren...

Und wenn wir dann inne halten,
Betrachten wir unsere Falten,
Lassen die Blicke schweifen
Und versuchen die Zeit zu begreifen.
Die Minuten, Sekunden und Stunden,
Sie haben uns doch gefunden,
Obwohl wir zu wissen glaubten,
Dass diese Momente niemals verstaubten,
In denen wir dachten, die Zeit stünde still.
Und nun ist schon wieder April.
Der wievielte, das haben wir vergessen,
Aber Zeit lässt sich sowieso nicht in Tagen messen.

(April 2015, für Opa)

Make-up, Buchstaben, Highlighter
Wer wäre ich, hätte ich nicht ein wortinspiriertes Make-up auf Lager?

Das Wesentliche


Lebendes Wesen
Ohne Sinn für das Wesentliche
Mit wesentlich mehr
Als drei Worten
Immer noch schwer
Zu beschreiben
Was Sinn macht
Und was lose
Im Wind weht
Während die wesentlichen Wesen
Verwesen

(März 2015)


Tempelhofer Feld, Füße, Weg, Anfang
Am Anfang das Wort...


Regen


Es regnet, es regnet,
Die Erde wird nass.
Du stehst dort im Regen
Und bist ganz blass.

Du schaust mich an,
Fragst, wie ich das kann:
Verheddert in all den Spinnenweben
Weiterzumachen und zu überleben.

Ich stehe im Regen,
Ich gehe im Regen,
Ohne lang zu überlegen -
Du musst Dich bewegen!

Gib mir die Hand
Und ich zeig Dir das Land
Hinter der Wand,
Die Deine Schritte behindert.

Ich geb Dir die Hand,
Zeig Du mir Dein Land
Zwischen all den Regentropfen,
Die Deine Lunge verstopfen,
Bleibt noch ein Hauch von Luft.
Und der bezaubernde Duft
Nach dem Leben.

Auch wenn sich Gewalten über Dich erheben,
Hör niemals auf, nach dem Leben zu streben.
Denn Du bist es wert.
Und wer das nicht denkt, der denkt verkehrt!

Es regnet, es regnet,
Die Erde wird nass
Und je nasser die Erde,
Desto grüner das Gras.

(März 2015)

Make-up, Buchstaben, Highlighter
Mehr Bilder findest Du auf meinem Instagram-Profil.

Frühlingserwachen


Der Himmel ist blau, so blau,
Voll von zarten Schleiern von Wolken.
Sie haben die Farben von Rosen und Flieder
Und spiegeln die goldene Sonne wieder.
Überall Frühling und Lachen und Musik,
Die Luft voll frischer Düfte.
Die Welt, wie sie aufblüht und lebt -
Bis eines Tages die Erde bebt.

(März 2010)


Konfetti, Worte, Buchstaben
2015 mit schwarzen Haaren beim Wortkonfettiregen-Shooting.



Was das letzte Gedicht betrifft, wirst Du spätestens im Winter meinen Hang zu makaberen Wendungen näher kennenlernen. 😉 Was sagst Du? Findest Du Gedichte eher langweilig und altmodisch oder kannst Du Dich dafür begeistern? Vielleicht bist Du auch ein Poetry-Slam-Fan? Damit kann ich persönlich ja eher weniger anfangen - aber vielleicht liegt das daran, dass ich noch nie teilgenommen habe?

Lass mir in den Kommentaren Dein Feedback da!
💖💖💖

Samstag, 15. April 2017

Menschen-Vielfalt im Supermarkt

Der Supermarkt ist voll. Wie üblich am Tag vor einem Feiertag. Ich muss einmal quer durch den Laden laufen, um das Ende der Schlange an der Kasse zu erreichen. Menschen füllen die Gänge und schieben einander an den Regalen vorbei. Ab und zu bekommt man die Räder eines Einkaufswagens in die Hacken. Es ist Donnerstag Nachmittag. Auf der Arbeit durften wir eine Stunde früher Schluss machen. Ich will nach Hause und die tollen veganen Sachen essen, die ich festhalte, als könnte sie mir jemand wegnehmen. An einer Kreuzung zwischen Schlange und Gang drängeln sich zwei Mädchen vor. Sie sprechen kein Deutsch, fallen aber äußerlich nicht weiter auf. Ich atme einmal geräuschvoll aus, sage aber nichts. Das Ende der Schlange liegt inzwischen in weiter Ferne - warum sollte ich jemandem den kurzen Einkauf von Süßigkeiten vermiesen?

In der linken Nebenschlange brüllt ein grauhaariger Herr eine Gruppe junger Männer an: "In Deutschland stellt man sich hinten an!"
"Ja, ich weiß, in unserm Land ist das auch so!", antwortet einer der Jungs genervt.
Die Frau vor ihnen dreht sich um und starrt die Gruppe einfach nur missbilligend an, während sie den Kopf schüttelt.
"Ja, was ist?", fragt der junge Mann von eben sie.
"Darf ich nicht gucken? Ist das nicht erlaubt bei euch?"
Er rollt mit den Augen - offenbar nicht zum ersten Mal in so einer Situation.
"Ihr steht hier falsch!" fügt die Dame spitz hinzu.
"Ja, ich weiß, aber wo sollen wir denn hin?", fragt der Junge fast verzweifelt. "Wie sollen wir denn da durch kommen?" Er deutet auf den Einkaufswagen. Mit dem sperrigen Ding ist es tatsächlich unmöglich, sich durch die Menschenmassen bis zum Ende der Schlange zu drängen.
"Wir warten hier doch nur, bis alle vorbei sind!"

Die Frau starrt weiter und schüttelt ihren Kopf. Der graue Mann von eben stimmt mit ein. Die Leute gucken zu. Niemand möchte seinen Platz in der Schlange aufs Spiel setzen. Die Diskussion scheint beendet. Alle sind froh, dass sie nicht eingreifen mussten. Ich werde in den Kassenbereich geschubst. Ware aufs Band - Band rollt davon - Kassierer drückt mir das Rückgeld in die Hand.

Draußen scheint die Sonne. Menschen sind unterwegs. Berliner*innen und Zugezogene und Tourist*innen. Inländer mit und ohne Migrationshintergrund. Ausländer, die hier leben, und solche, die nur zu Besuch sind. Menschen mit und ohne Kopftuch. Menschen mit grün gefärbtem Bart und Menschen ohne Haare. Menschen mit und ohne Behinderung. Menschen mit Talenten und Menschen, die sich für was Besseres halten. Arme, reiche, junge, alte, dicke, dünne, dumme und kluge Menschen. Menschen und Tiere und Aliens wie ich. Sie alle sind heute unterwegs in der Sonne und bereiten sich auf die Feiertage vor, die für manche Ostern sind und für andere bloß freie Tage.

Lucia Clara mit pinken Haaren und blauen Lippen
Glaubt man kaum: Kein Alien, nur Mensch.


"Ein frohes Osterfest" haben mir in den letzten Tagen zahllose Kassierer*innen und Kolleg*innen und Instagramer*innen gewünscht. Ich bin katholisch getauft, also passt das schon irgendwie. Und "Fährst Du in die Heimat?", haben sie gefragt.
"Ich wohne in Berlin. Und ich bleibe zu Hause.", habe ich geantwortet.
"Achso, also kommst Du ursprünglich aus Berlin?"
"Nein."
"Ok... aber Du besuchst nicht Deine Familie?! Oder lohnt sich das die paar Tage nicht für dich?"

Menschen mit und ohne Familie. Menschen, die ihren Verwandten noch in die Augen schauen können, und Menschen mit Pegida-Onkeln. Menschen, die Medizin studieren und Menschen, die ihren eigenen Weg gehen. Menschen, die von ihren Eltern akzeptiert werden, und solche, die man rauswirft. Menschen mit schönen und hässlichen Geschichten.

Tempelhofer Feld bei Regenwetter
Alle wehen mit dem Wind.
Es heißt: Alle Menschen sind gleich. Aber das ist vielleicht zu einfach formuliert. Denn eigentlich bedeutet es: Menschen sind unterschiedlich und vielfältig - und vor diesem Hintergrund sollten sie alle gleich gut behandelt werden.

💖

Sonntag, 9. April 2017

Vegan, die sanfte Tour: Der etwas andere vegane Weg

Wer mir auf Instagram folgt, weiß vermutlich schon, dass ich vegan lebe. Das heißt, ich ernähre mich vegan, achte auf vegane, tierversuchsfreie Make-up- und Kosmetikprodukte und kaufe vegane Kleidung. In meinen Instagram-Stories hattet und habt ihr das ganze Wochenende lang die Möglichkeit, euch anzuschauen, was ich so esse. Falls ihr annehmt, dies hier wird jetzt ein kompletter Vegan-Blog voller supergesunder Rezepte ohne Zucker und missionarischer Appelle, dann liegt ihr allerdings falsch. Das vegane Leben gehört inzwischen zu meinem Alltag und wird deshalb sicher hin und wieder auch auf diesem Blog ein Thema sein. Zu Beginn meiner veganen Reise bin ich aber gar nicht mal so unkritisch an die Sache herangegangen.

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Typisches Wochenend-Frühstück

Ich lebte zwar schon seit Jahren vegetarisch und hatte mich auch mit Veganismus schon beschäftigt, als ich vor rund anderthalb Jahren im Rahmen eines Praktikums zum ersten Mal den veganen Green Market in Berlin besuchte. Von dem Gespräch, in das mich ein Peta-Aktivist dort verwickelte, fühlte ich mich aber eher belästigt als inspiriert. Meiner Ansicht nach kann man niemanden zu einer veganen Lebensweise zwingen und durch permanentes Anklagen und Schlechtmachen der fleischessenden Menschen lassen die sich garantiert nicht überzeugen. Deshalb habe ich mich lange nicht hundertprozentig für das vegane Leben entschieden: Außerhalb wie innerhalb der veganen Gemeinschaft schien eine ziemlich feindliche Stimmung zu herrschen. Da gibt es die aggressiven Vegan-Gegner*innen, die penetranten Missionierer*innen, die Healthy-#veganforfit-Veganer*innen mit ihren Bodybuilder-Körpern - und alle haben etwas auszusetzen an denen, die nicht genauso leben wie sie.

Das hat mich ziemlich aufgeregt und da ich zu der Zeit gerade für das Online-Magazin Kultmucke.de schrieb, begann ich eine Artikel-Reihe mit dem Titel "Vegan, die sanfte Tour". Ich wollte beweisen, dass es auch anders geht, und gleichzeitig einen eigenen veganen Weg finden, der zu mir passt. Wie die ersten Monate abliefen und was ich von außen alles zu hören bekam, kannst Du in den vier Teilen der Reihe nachlesen:


Als mein Praktikum beendet war, fand ich leider nicht die Zeit, meine "Vegan, die sanfte Tour"-Reihe weiterzuführen. Außerdem stellte ich fest, dass ich nicht schrittweise immer mehr vegane Elemente in meinen Alltag implementierte, sondern den Veganismus nach einigen Monaten bereits in alle Lebensbereiche integriert hatte. Ich bin eben so ein Ganz-Oder-Gar-Nicht-Mensch. Meine Einstellung zu den Anfeindungen zwischen Veganer*innen und Omnivoren beziehungsweise der vegan lebenden Menschen untereinander hat sich dabei nicht verändert. Ich habe allerdings festgestellt, dass viele auch ähnlich denken wie ich. Die meisten Veganer*innen sind absolut tolerant gegenüber Personen, die ihre Lebensweise nicht teilen. Umgekehrt sieht das oft anders aus, worauf ich in Teil 2 meiner "Vegan, die sanfte Tour"-Reihe näher eingehe.

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Wenn mal wieder ein dummer Kommentar zur veganen Lebensweise kommt...

Zu den Angehörigen der "Vegan-Polizei" kann ich nur sagen, dass ich mich nicht für das vegane Leben entschieden habe, um mich super gesund zu ernähren, auf Zucker, Kohlenhydrate, Fett oder sonstwas zu verzichten oder an einem Fitness-Body zu arbeiten. Als ich vor fünf Jahren anfing, vegetarisch zu leben, tat ich das, weil ich keine getöteten Lebewesen essen wollte. Aus den selben Gründen lebe ich heute vegan. Was als Experiment begann, wurde zu der Überzeugung, dass für mich kein Tier sterben oder schlecht behandelt werden sollte. Schließlich habe ich als menschliche Kreatur die Möglichkeit, auch ohne den Konsum von tierischen Produkten zu überleben. Das ist meine persönliche Meinung und jeder andere Mensch muss für sich selbst entscheiden, wie er das handhabt. "Leben und leben lassen". 😉

Ich denke, das reicht vorerst für einen kleinen Einblick in meinen veganen Weg. Mit den verlinkten Artikeln hast Du ja noch etwas Lesestoff. Auf meinem Instagram-Profil findest Du häufiger etwas zu veganem Essen und Make-up. Möchtest Du auch hier mehr darüber lesen? 


Erzähl mir doch in den Kommentaren, wie Du Dich ernährst und ob Du deswegen schonmal angefeindet wurdest! 💖

Sonntag, 2. April 2017

Oster-Talk & DIY: Einhorn, Häschen und Herzen basteln

Der Frühling hat Berlin inzwischen voll im Griff. Sonne, Eis und Pastellfarben ziehen ein in mein kleines Zimmer, in dem ich das Wetter allergiebedingt besser genießen kann... Außerdem ist bald Ostern. Und da ich ab morgen erstmal mit dem Beginn meiner neuen Arbeit beschäftigt sein werde, habe ich die letzte freie Woche schon genutzt, um österliche Stimmung in die Bude zu bringen. Verena von YoungMomBlogging veranstaltet nämlich eine Blogparade zu dem Thema. Diesen Anlass möchte ich gerne nutzen, um zum ersten Mal bei sowas mitzumachen. 😉

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Ostern und Gott?

Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal zu Ostern etwas gemacht habe, außer mich mit Marzipan-Ostereiern einzudecken. Als Kind habe ich natürlich auch im Wald nach versteckten Süßigkeiten gesucht. Aber der hauptsächliche Anlass war immer auch der ursprüngliche Sinn dieses Fests - die Auferstehung Jesu von den Toten. Ich bin katholisch getauft, relativ religiös aufgewachsen und habe das immer sehr ernst genommen. Mit dem Erwachsenwerden korrelierte mein Leben immer mehr mit der Bibel und ich habe mich mit dem Glauben kritisch auseinandergesetzt. Deshalb habe ich inzwischen etwas Abstand genommen vom Christentum und den religiösen Festen. Vielleicht gehe ich darauf in einem anderen Post einmal näher ein.

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Der Osterhase steht schon in den Startlöchern.

Dieses Jahr habe ich einen alten Trend für mich wiederentdeckt, den einige von euch vielleicht noch aus ihren Grundschultagen kennen: Scoubidou-Bänder! Wer von euch hat damit früher auch seinen Schlüsselbund bestückt? Ich muss ja sagen, dass ich keine große Bastelfee bin. Ich kann auch nicht malen oder zeichnen und eine schöne Handschrift habe ich auch nicht. Selbst Mandalas ausmalen oder Sachen ausschneiden gelingt mir nicht gerade auf ansehnliche Weise. Wenn ich also mal eine Beschäftigung brauche, bei der ich nicht nachdenken muss und entspannen kann, dann flechte ich Scoubidou-Bänder. Dank meines Praktikums in einer Grundschule vor einigen Jahren konnte ich mir die Technik dort von Profis wieder beibringen lassen. Und das Internet bietet auch einige Anleitungen für kleine Figuren.

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Mit Wackelaugen sieht alles süß aus. 👀


Hier habe ich das Herz und außerdem Anleitungen für die Grundtechniken gefunden. Die Osterhasen kommen von dieser Seite. Einmal die Grundtechniken wieder aufgefrischt kamen mir gleich einige Ideen für eigene Kreationen. Also habe ich mich, passend zur Saison, an Ostereiern versucht, die man allerdings auch mit Tränen verwechseln könnte... Das Venussymbol hat natürlich nicht direkt etwas mit Ostern zutun, aber ich mag es und habe es schon ein paar mal als Kette getragen. Die Häschen, Herzen und Ei-Versuche verschönern jetzt zwischen meinen bald ein Jahr alten Geburtstagsblumen die WG.

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Was kommt da wohl für ein elegantes Wesen auf uns zu?

Aber kommen wir doch zum Highlight für alle, die sich im aktuellen Regenbogen-Einhorn-Trend freudestrahlend wiederfinden. Zum April-Wetter und den Frühlingsfarben passt das ja wohl allemal. Das ist mein erster Versuch einer so aufwendigen und vor allem selbst konzipierten Figur. Also seht ihr nach, wenn sie nicht ganz perfekt aussieht. Bei allem Rosa-Glitzer-Kitsch-Kram kommt Schönheit schließlich immer noch von innen. Wer mir auf Instagram folgt, hat bereits mitbekommen, dass das Einhorn noch namenlos ist. Ich würde mich deshalb über eure Vorschläge freuen! 😊

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Es ist - ein Einhorn! Aber es ist noch namenlos. 😩

Falls ihr das Einhorn nachbasteln wollt, könnt ihr meine Anleitung als PDF anschauen und herunterladen (hier würde es einfach den Rahmen sprengen):


Viel Spaß bei Ausprobieren und verzweifelt nicht, wenn es nicht gleich beim ersten Mal klappt. 😉

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Mit seinem flotten Gefährt ist das Einhorn schnell unterwegs... 

Mit diesen kleinen Basteleien habe ich mich zumindest dekorativ wieder an Ostern herangetraut. Natürlich kann man so ein Fest auch ohne den religiösen Hintergrund feiern oder einfach gar nicht beachten. Das sollte, wie auch an Weihnachten, jede*r für sich selbst entscheiden. 


Einhorn, DIY, Ostern, Scoubidou
Die ersten Schritte im Leben eines Plastik-Einhorns. 💖

Wie verbringst Du Ostern? Versteckst oder suchst Du die Ostereier? 💖