Sonntag, 2. Juli 2017

Hallo, 21. Jahrhundert! – #EhefürAlle

Wow. Meine Facebook-Timeline explodiert. Twitter auch. Und Instagram. Überall Regenbögen! Ich habe den Hashtag vor der Arbeit schon rausgesucht, um mich in der Mittagspause dann zu versichern, dass es auch wirklich geklappt hat. Ich lächele ein bisschen, während ich mich im Nieselregen auf die Suche nach etwas Essbarem mache. Es ist schön und gut und wichtig, dass ich nun, sollte ich das wirklich irgendwann mal wollen, einfach heiraten könnte. (Das mit dem Kinder kriegen bedarf offenbar noch der Klärung).

Zettel an der Wand mit Aufschriften: Hast Du (k)einen Freund?, Gewalt (2009, 2010, 2013, 2014, 2016), Also hat sich das wieder eingerenkt?, So siehst Du aber gar nicht aus!!!, Bist Du (Dir) sicher?, Du kannst aber schon beides, oder?, WAS bist Du eigentlich?
Wir leben im 21. Jahrhundert. (Verdeckte Schilder: "Bist Du (Dir) sicher?", "Das glaube ich Dir nicht!", "Geil! 50 €, wenn ich zugucken darf! Du willst es doch auch!", "Du kannst aber schon Beides, oder?")

Wir haben das 21. Jahrhundert – ja, und?


Vielleicht spürst Du schon ein Aber. Dieses Aber bezieht sich aber eigentlich nicht auf die #EhefürAlle. Da gibt es kein Aber. Nur ein Na endlich. Das Aber ist die Antwort auf all die zu erwartenden Sätze: Jetzt ist doch alles gut. Jetzt habt ihr alles, was ihr wollt. Jetzt ist die vollständige Gleichstellung erreicht. Jetzt brauchen wir uns nicht mehr mit euch zu beschäftigen. Jetzt, ja, jetzt leben wir wirklich im 21. Jahrhundert!

Ich hasse diesen Satz. Fast so sehr wie "Früher war alles besser". "Wir leben im 21. Jahrhundert, wir haben 2017!", das ist eine genauso leere Phrase. Was soll das überhaupt? Wie schaffen es Menschen mit dieser Einstellung, nicht überfahren zu werden, wenn sie niemals nach rechts und links schauen, bevor sie eine Straße überqueren? Denn das ist die einzige Möglichkeit, 2017 alles hervorragend zu finden: Nicht hinschauen. "Diskriminierung? Sowas gibt es doch gar nicht mehr.", folgt meist darauf. "Zumindest nicht in Deutschland. Nicht heute. Nicht gegenüber jemandem, wie ... Dir." HALLO?! Es gibt mich nicht. Da kann ich mit den Armen wedeln, so viel ich will. Meine Erfahrungen existieren nicht in den Köpfen meiner feierwütigen Facebook-Freund*innen. Fangen wir gar nicht erst an von den Menschen, die es demnach noch viel weniger gibt als mich.

Hilfe, der Regenbogen stürzt ein!


Nicht nur diejenigen posten Regenbögen, die mich vor Jahren diskriminierten, als wir noch Kinder waren, und die heute möglicherweise anders darüber denken (dazu gleich mehr). Auch solche, die das vor wenigen Monaten taten – vielleicht ganz unbewusst, aber ich war viel zu selten mutig genug, darauf hinzuweisen. Diesen Menschen würde ich den Regenbogen gerne wegnehmen. Aber das wäre kindlicher Trotz und deshalb schreibe ich das hier. Weil offensichtlich nicht alles so klar und bunt und fröhlich ist, wie der Regenbogen vortäuscht, der schon allein durch den Einhorn-Trend recht gedankenlos verwendet wird. Zu lesen ist von den Unklarheiten zum Beispiel im Kommentarbereich zum letzten Blogpost von Menna zu diesem Thema. Da steht unter anderem: "Ich finde es sehr mutig von dir, über dieses Tabuthema zu schreiben". Buuuuh! Also doch nicht alles so selbstverständlich oder wie? Hilfe, der Regenbogen stürzt ein!

Schon, dass die Erlaubnis einer einzelnen Person nötig ist, um eine Abstimmung, und damit die Durchsetzung der Mehrheit, überhaupt möglich zu machen, lässt die Feierlust dem Gefühl von Fremdbestimmung weichen. Wie lange wir wohl noch gewartet hätten, würde es nicht ab und zu Wahlkampf geben? Ja, schon klar, aber ist doch jetzt egal, sagen die einen. Bist Du denn noch nicht zufrieden? Wie wäre es mal mit ein bisschen Dankbarkeit?, die nächsten. Und: Als nächstes ist die Gleichstellung unverheirateter Paare dran!, sagen die dritten. Welcher Gruppe ich mich wohl anschließe? ;-)

Und es gibt noch mehr zu tun...


In meiner Bachelorarbeit über Diversity Marketing und den Einbezug der LGBT-Zielgruppe in die Werbung (die leider keinen Anspruch auf Perfektion erfüllen kann) habe ich die These aufgestellt, dass die mangelnde Anwendung dieser Marketing-Strategie damit zusammenhängt, dass gesellschaftliche Vielfalt weniger akzeptiert ist, als gemeinhin angenommen. Dabei blieb natürlich der Verweis auf die noch nicht bestehende vollständige Gleichstellung nicht aus. Ist das jetzt anders? Ein Gesetz bewirkt zumindest keine sofortige Veränderung der Gesellschaft.

2008, als ich 13 Jahre alt war und verliebt in ein Mädchen aus meiner Klasse, hatte ich keine Ahnung, dass das überhaupt geht, und dachte mir, ich sei verrückt geworden. Heute steht das Thema zumindest in den meisten Bundesländern auf dem Lehrplan (außer Bayern und Baden-Württemberg), wenngleich die Umsetzung vielerorts kritikwürdig ist – hiermit kenne ich mich allerdings nicht im Detail aus. In der Schule jedenfalls hatte ich es, ebenso wie im familiären Umfeld, nicht leicht, weder mit mir selbst, noch mit meinen Mitschüler*innen. Aber auch, wenn es in Erinnerung an viele fiese Situationen schwer fällt, das einzugestehen: Wie hätten sie es besser wissen sollen, wenn sie, genauso wie ich, nie darüber informiert worden sind, dass es noch mehr als Heterosexualität und Cis-Geschlechtlichkeit gibt?!

Viele Dinge über Sexualität und Geschlechtsidentität weiß ich sogar erst seit ganz wenigen Jahren. Wer sich die Kommentare zum oben erwähnten Beitrag ansieht, wird feststellen, dass ich da nicht die einzige Spätzünderin bin. Niemand braucht sich darüber zu wundern, dass keine akzeptierenden Erwachsenen aus Kindern enstehen können, die nicht zu ebendieser Akzeptanz erzogen werden – mit entsprechender Information zum Beispiel.

Ich hocke in einem Schrank und mache Anstalten, aufzustehen und aus dem Schrank herauszusteigen.
Es gibt viele Schränke, in die noch niemand reingeschaut hat.

Gleichberechtigung geht nicht nur bis zur Grenze


Mit meinen Erfahrungsberichten treffe ich in der Regel entweder auf Menschen, die selbst keine solchen Erfahrungen kennen, weil sie nicht betroffen sind, oder die sich nur noch in der queeren Community bewegen und deshalb keine solchen Erfahrungen machen. Das mag an meinem Umfeld liegen, schließlich bin ich keine wandelnde Statistik. Aber ich fühle mich ein bisschen verloren zwischen diesen Welten, vermutend und hoffend, dabei ebenfalls nicht die einzige zu sein. Und deshalb ist dieser Text so lang, weil dieses Thema so viele verschiedene Ebenen hat: Diese hier betrifft die klare Abgrenzung zwischen den einzelnen Personengruppen – wohl auch ein Argument für das Diversity-Marketing-Problem, auf das ich beim Schreiben meiner Bachelorabeit noch gar nicht gekommen war.

Dass wir die Ehe für Alle haben, ist toll. Das darf auch gefeiert werden. Aber nur, wenn sich danach nicht alle zurücklehnen, die Arme verschränken und selbstgefällig "Jetzt ist alles gut" vor sich hin murmeln. In Österreich ist zum Beispiel gerade erst gegen die Ehe für Alle gestimmt worden. Und anderswo werden Menschen noch immer bestraft oder sogar umgebracht, weil sie nicht hetero oder cis-geschlechtlich sind. Es reicht nicht, innerhalb dieser Grenzen gleiche Rechte zu schaffen. Gleichberechtigung ist erst erreicht, wenn sie auch wirklich für ALLE gilt.

💖💖💖

Wenn Dir der Artikel gefallen hat und Du ihn wichtig findest: Schreib mir doch Deine Gedanken dazu in die Kommentare oder per E-Mail, teile den Link weiter oder hinterlasse einfach einen Smiley oder ein Herz. Ich freue mich über jede Person, die diesen Text bis zum Ende durchgehalten hat. ♥

Kommentare:

  1. Also ich habe es bis zum Ende durchgehalten. :)
    "Gleichberechtigung ist erst erreicht, wenn sie auch wirklich für ALLE gilt." Mit diesem Satz hast du den gesamten Blogpost auf den Punkt gebracht. Wie gesagt, schön und gut alles, dass Deutschland die Ehe für alle hat, trotzdem gibt es Länder, die dagegen sind.

    PS: Danke, dass ich dich inspirieren konnte! Hat mich sehr gefreut. :) <3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke fürs Lesen, die Inspiration und Dein Engagement. :) Freut mich sehr, dass Du vorbeigeschaut hast! <3

      Löschen
  2. Hey Lucia, ich habe denke auch, da ich auch eher eine Querdenkerin bin, dass sich erstmal nichts weiter verändern wird. Das ist einfach nur eine Strategie des Staates um von den wahren Problemen abzulenken. Um die Menschen vorzugaukeln, oh es ist doch garnicht so schlimm hier, von Hoffnung Leben eben nunmal Menschen. Ich wünsche mir so wirklich vom ganzen Herzen, genauso wie DU, dass alle Menschen, gleich akzeptiert werden.

    Einen schönen Sonntag,
    Alina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Dir für Deine Meinung! :)
      Hab eine schöne Woche. ;)
      Lucia

      Löschen
  3. Danke für deinen Text!! Er hat mich aus zweierlei Gründen sehr bewegt: Einerseits, weil ich mich dabei ertappt habe selbst ausgeatmet und gedacht zu haben, dass nun alles gut ist... Andererseits musste ich daran denken, wie zu Schulzeiten meine Mutter nach einem kläglichen Versuch eine "Beziehung" zu einem Mitschüler zu beginnen und sie mit den Worten beendete es läge nicht an ihm, zu mir sagte:"Nicht dass er denkt du bist lesbisch". Dazu muss ich sagen dass meine Mutter immer sehr offen getan hat.. Ich dachte damals schon - erstens: Na und???? Und zweitens: Es gibt mehr als schwarz und weiß auf dieser Welt, viele Wahrheiten usw. Wie schade dass Menschen immer wieder dazu tendieren, die Welt trotzdem so dichotom, kategorisierend aufzuteilen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke fürs Lesen (ich hatte gerade versehentlich "Danke fürs Leben" geschrieben^^ ja, dafür auch ;) ) Was Du mir als Nachricht geschrieben hast, hätte hier auch gerne Platz finden können. :) Ich erinnere mich an unser Gespräch über Lehrpläne, würde mich interessieren, wie Du darüber inzwischen denkst. :)

      Löschen
  4. Dann wiederhole ich das doch gleich mal öffentlich :) Ich mag deinen Schreibstil - persönlich, bisschen frech und kritisch, trotzdem sachlich bzw fundiert und vielleicht aufgrund dieser Mischung so berührend und anregend.
    Ja...Die Lehrpläne...Inzwischen habe ich auch einen Lehrer kennengelernt, der zugegeben hat, dass er sich nicht kompetent fühlt diesbezüglich und lieber mit seiner Klasse externe Veranstaltungen/ Einrichtungen besucht, die den Sexualerziehungsanteil abdecken sollen.. Ich sollte ja innerhalb eines Seminars einen fiktiven Workshop zur sexuellen Vielfalt planen und sehe da auch deutliche Lücken in den Lehrplänen, obwohl Sexualerziehung nun zumindest jetzt als Querschnittsthema fächerübergreifend behandelt werden soll. Aber die Bweührungsängste der Lehrkräfte lassen sich wohl ebensowenig plötzlich wegfegen, wie auch ein Ehe für alle nicht alle Mängel beseitigt. Konzeptionell-methodisch ist mir auch nach Planung dieses fiktiven Workshops unklar wie im frühen Grundschulalter eine offene Sexualerziehung erfolgen kann. Da habe ich vielleicht selber Bweührungsängste 😂Wobei ich eben selbst an Kind so seltsam angepasst und leicht zu verwirren war und mich persönlich zu viele Infos zu früh, glaube ich zumindest heute, eher verunsichert hätten und haben, aber das wiederum hat eher mit meiner Erziehung zu tun (weniger mit der Schule), die irgendwo in einem Pseudo-Offenheitsniemandsland anzusiedeln war. Lehrer müssten jedenfalls sicherer werden - in jedem Fall sollte Vielfalt natürlich Gegenstand sein und Heteronormativität nicht als die einzige Wahrheit im Raum stehen. Wie genau das jeweils altersgerecht passieren soll, dazu möchte ich gerne mehr wissen, dafür hat mir das Seminar nicht viel gebracht leider.
    Übrigens finde ich ja die Forderung, die hinter dem Satz steht "Wir leben im 21. Jahrhundert" gar nicht so verkehrt: Denn es bedeutet, dass eine Diskrepanz besteht und dass etwas zu hinterfragen ist, etwas ist eben nicht wie es in der heutigen Zeit sein könnte/sollte/dürfte/müsste.
    Das hier fand ich ist der Knackpunkt:"Niemand braucht sich darüber zu wundern, dass keine akzeptierenden Erwachsenen aus Kindern enstehen können, die nicht zu ebendieser Akzeptanz erzogen werden – mit entsprechender Information zum Beispiel"
    Eltern bzw die "Erwachsenen" sollten erreicht werden. Das denke ich jetzt umso mehr, da ich mir die Grenzen meines eigenen Denkens und der Haltung vieler Mitmenschen im Allgemeinen immer mehr bewusst werden. Wer nicht über den Tellerrand hinaus schaut, wird nie etwas anderes akzeptieren als die eigene, subjektive" Wahrheit".

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Na toll. Jetzt ist der PC abestürzt, als ich schon fast fertig war mit Antworten. -.- also nochmal von vorn:

      Danke, ich meinte aber nicht so sehr das Lob, sondern eher das Nachdenken, und vor allem, worüber Du nachgedacht hast. ;) Aber das musst Du ja auch nicht öffentlich kundtun. Nachgefragt hatte ich, weil ich wie oben erwähnt ja nun nicht die Expertin bin, was Kinder und Schule usw. angeht, aber ich ja weiß, dass Du Dich sogar explizit mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Als Ergänzung zum Blogpost quasi und deshalb auch schriftlich, auch wenn Du gerade nebenan in der Küche werkelst. ;)

      Ich konnte bei unserem Gespräch damals Deinen Gedanken nicht nachvollziehen, Aufklärung über sexuelle Vielfalt würde die jungen Menschen noch mehr verwirren – sich stattdessen selbst für verrückt halten zu müssen, halte ich in Relation dazu doch für die schlechtere Wahl. Das kann ich aber auch nur sehr subjektiv bewerten. Worin ich Dir aber der eigenen Erfahrung nach zustimme: In der 3. Klasse, also mit 8, 9 Jahren, als der sogenannte Aufklärungsunterricht stattfand, hatte ich noch überhaupt keinen Bezug dazu und es war alles so abstrakt, dass ich und meinem Gefühl nach auch niemand sonst wirklich verstanden hat, worum es geht. Wenn er zu spät stattfindet, wäre das natürlich auch blöd, aber naja, über das "angemessene" Alter kann man wohl noch sprechen; wobei es ja auch kindgerechte Materialien zu z.B. einfach verschiedenen Familienformen gibt, bei denen es ja gar nicht um Sex und Körperteile gehen muss. Wir waren damals auch in einer externen "Stelle" für diesen Unterricht, das weiß ich zumindest noch. Ist ja vielleicht aus Kindersicht auch nicht schlecht, wenn das Leute machen, die sie nicht kennen und im besten Falle auch nie wieder sehen.

      Mit dem "21. Jahrhundert" gehe ich immer noch nicht ganz mit. "wie es in der heutigen Zeit sein könnte/sollte/dürfte/müsste" – wie müsste es denn sein? Und wer bestimmt, wie es zu sein hat? Warum sollte ausgerechnet jetzt die richtige Zeit für diese und jene Fortschritte sein? Hätte es im 19. Jahrhundert denn noch nicht so sein gesollt oder gemusst? Fortschreitende Zeit bedeutet ja auch nicht zwingend fortschreitende Fortschritte in Richtung immer modernerer Modernität: Schließlich kam nach der fortschrittlichen Antike auch irgendwann das dunkle Mittelalter. Solche Konjunktive wie hätte, würde, sollte, müsste helfen mir leider gar nicht weiter, solange nicht direkt darauf ein "und jetzt tun wir dies und das, damit es ist" folgt. Und wer tut das schon? (Das erhebt jetzt keinen Anspruch darauf, dass ich sonst wie viele Dinge tue; das ist (noch) nicht so. Es meint eher die generelle Einstellung).

      Danke für die ausführliche Antwort deinerseits.

      Löschen
  5. Du sprichst mir wie so oft einfach aus der Seele <3

    AntwortenLöschen
  6. Auch wenn es die Gleichberechtigung noch nicht zu 100% und für alle gibt, finde ich, dass ein großer Schritt endlich mal getan wurde. Jetzt kann man sich natürlich nicht zurücklehnen und sich freuen, dass alles gut ist. Aber es geht doch voran. Und darüber freue ich mich unheimlich. Viele Grüße von einer "Verbündeten". :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke auch hier für Deinen Kommentar. :) So, wie Du sagst, kann ich es nur unterschreiben!
      Liebe Grüße,
      Lucia

      Löschen

Schreib mir, was Du dazu denkst! ♥

Falls Du selbst einen Blog hast, antworte ich Dir gerne dort - ansonsten schalte die Benachrichtigungen ein, um Antworten auf Deinen Kommentar nachzuverfolgen.