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Warum der Februar mein Erfolgsmonat ist

Posted in Allgemein

Im Laufe der letzten Jahre habe ich festgestellt, dass der Februar zu meinen produktivsten Monaten zählt. Wichtige Entscheidungen habe ich getroffen, langgehegte Wünsche erfüllt, große Vorhaben umgesetzt ‒ alles in Februaren! Auch dieses Mal hält der zweite Monat des Jahres Großes für mich bereit. Vielleicht liegt es daran, dass im Februar der Schock über den Beginn des neuen Jahres überwunden ist, der Frühling vor der Tür steht und die guten Vorsätze ihren Weg zurück ins Gedächtnis finden. Wusstest du, dass das lateinische Wort „februare“ reinigen bedeutet? Wenn das kein guter Anlass ist, alle Zweifel auszuräumen und endlich den Arsch hoch zu kriegen! Ich möchte dir heute erzählen, was ich im Februar so Produktives tue, warum er mein Erfolgsmonat ist und wie mir die 28 oder 29 Tage dabei helfen, Neues anzufangen.

Ein gelber Krokus wächst aus dem Schnee
Im Februar sprießen die ersten Frühblüher. Zeit für einen Neuanfang!

Erfolge im Februar: So erreiche ich meine Ziele

Eines der Ergebnisse meiner produktiven Februare siehst du gerade vor dir. Es ist dieser Blog! Am 13. Februar dieses Jahres durfte er seinen ersten Geburtstag feiern. Die Texte, die im Laufe dieser Zeit entstanden sind, habe ich im letzten Post noch einmal Revue passieren lassen. Mit Blitzlichtglitzer bin ich um einiges gewachsen und habe viele neue Menschen kennengelernt. Hätte ich damals im Februar nicht einfach angefangen zu bloggen, ohne zu hohe Ansprüche an mich selbst zu stellen, wäre das alles nicht passiert.

Schon lange hatte ich einen zweiten, richtig offiziellen, mit meinem Namen versehenen Blog eröffnen wollen. Doch ich hatte Angst vor der Öffentlichkeit, Angst, mit meinem eigenen Namen zu mir selbst zu stehen. Ich wollte diese Unsicherheit mit einem herausragenden Design, makellosen Texten und hochfrequentierten Social-Media-Posts kompensieren ‒ kurz: alles richtig machen. Wer Perfektion anstrebt, am liebsten noch vor dem ersten Versuch, wird vermutlich niemals anfangen. Deshalb habe ich den Februar zum Anlass genommen, einfach loszulegen. Ich wusste nämlich schon, dass dieser Monat sich bei mir gut für solche Aktionen eignet.

Februare haben mich schon des Öfteren vor Situationen gestellt, in denen ich eine Entscheidung treffen oder aktiv werden musste. Das fing schon kurz vor dem Abitur an, als ich den Vertrag für mein Bachelor-Studium unterschreiben und mich damit zum Umzug nach Berlin entschließen sollte. Ein Jahr später hatte ich einige Wochen lang keine Wohnung. Auch im Jahr darauf war ich wieder auf der Suche nach einer Bleibe und dazu noch pleite. 2016 entschied ich, mein Studium um ein Semester zu verlängern und ein zweites Praktikum zu absolvieren, nachdem ich mein erstes im Januar beendet hatte. Den ganzen Februar arbeitete ich von zu Hause aus und fand die Zeit, unter anderem ein Bett zusammen zu bauen, mein Zimmer neu zu gestalten, Frühjahrsputz zu betreiben und Freundschaften zu pflegen. Im Februar 2017 war es dann so weit und ich eröffnete ‒ in Erinnerung an die vielen unterschiedlichen Februare, deren Herausforderungen ich alle irgendwie meistern konnte ‒ meinen Blog. Außerdem ging mit dem Kolloquium mein Studium zu Ende und ich musste mich auf eine ereignisreiche Job-Suche begeben. Zu 2018 gleich mehr.

Ein blauer Schmetterling im Flug vor vorbeisausendem Hintergrund.
In meinem Erfolgsmonat kann ich richtig durchstarten!

Den Februar zum Erfolgsmonat machen (oder jeden anderen Monat)

Jedes Problem, das auftauchte, jede Herausforderung und jede schwierige Entscheidung, die der Februar in den letzten Jahren für mich bereithielt, habe ich überstanden. Das kannst du übrigens auch, egal, ob im Februar oder anderswann. Das motiviert mich jedes Mal, wenn ich zurückdenke. Und deshalb ist der Februar auch in diesem Jahr wieder mein Erfolgsmonat. Die Zeit, in der ich zu Neuem aufbreche und endlich anfange, Langersehntes wahr zu machen. Erst vor wenigen Tagen habe ich die Zulassung für einen Master-Studiengang an der TU Berlin erhalten. Damit beginne ich bald etwas Neues und erfülle mir zugleich einen Wunsch. Mehr dazu im nächsten Blog-Artikel. Außerdem habe ich in den letzten Wochen die Weichen gestellt für mein freies Texten, das ich in diesem Jahr wieder intensiv betreiben möchte. Lange habe ich mich theoretisch mit diesem Thema beschäftigt. Meine Februar-Energie nutze ich dazu, es nun auch praktisch anzugehen. Hier auf Blitzlichtglitzer erfährst du natürlich immer mal wieder, wie das so läuft und ob sich die Motivation hält.
Wie du deinen Lieblingsmonat zum Erfolgsmonat machst? Für mich funktioniert es so am besten:
  • Ich erinnere mich daran, was ich in vergangenen Jahren im Februar erreicht habe.
  • Ich sortiere meine Träume, Wünsche und Vorhaben, indem ich sie aufschreibe und mir überlege, wie ich sie verwirklichen könnte.
  • Ich hänge Zettel mit wichtigen Stichworten und motivierenden Handlungsaufforderungen an meine Pinnwand.
  • Ich lege einfach los ‒ egal, ob ich schon perfekt vorbereitet bin oder meine Idee noch lose in meinem Kopf herumschwirrt.
  • Ich lasse mir bei der Planung meiner Vorhaben von niemandem reinreden. So stelle ich sicher, dass ich wirklich mache, was ich will. Erst später hole ich mir Feedback ein und nehme konstruktive Ratschläge entgegen.
Welcher ist dein Erfolgsmonat? Hast du auch so eine Zeit, in der du besonders produktiv bist? Und was motiviert dich am meisten dazu, deine Träume zu verwirklichen? 💖

2 Kommentare

  1. Anonym
    Anonym

    Liebe Lucia,
    Ich mag deine Worte wieder sehr. Vor Allem die Struktur gefällt mir gut und natürlich dein Erfolgsrezept am Ende. 🙂 Herzlichen Glückwunsch zum Studienplatz an der TU, mehr Zeit durch weniger pendeln…

    Vielleicht ist auch ein großer Punkt beim "Erfolgsmonat haben" die positive Rangehensweise. Durch die guten Erfahrungen, die du in vorherigen Februaren gemacht hast, denkst du gleich, dass es möglich ist, und gehst mit einem Grundvertrauen an die Aufgaben, dass es schon gelingen wird. Du bist irgendwie überzeugter davon, oder?

    Ich glaube, dass ich oft so im Leben, wenn man positiv an die Dinge rangeht, dann ist es auch wahrscheinlicher, dass sie schon klappen werden.
    Man nehme das Beispiel, dass man dass man wahnsinnig unsicher ist im Umgang mit anderen Menschen. Dann hat man ein Gespräch mit einem Kunden vor sich, und ist davon überzeugt, dass man sich ganz merkwürdig verhalten wird.
    Und dann steht man da wirklich mit eingezogenen Schultern und kriegt den Mund nicht auf. Obwohl man eigentlich ein kompetenter Mensch ist der schon gut weiß, was er kann.

    Beim nächsten Kunden nimmt man sich dann vor, diesmal wird es einfacher, es ist auch nur ein Mensch, er ist sicher nett, und ich weiß schließlich, was ich kann. Ich habe meinen Job ja schon etwas länger.
    Und dann fängt man ein Gespräch mit dem Kunden an und kann ihm nebenbei vermitteln: Er ist in guten Händen und bekommt, was er möchte.
    Es fühlt sich zwar noch etwas komisch an, aber man ist eben positiv an die Sache rangegangen und ja, das löst viel aus.

    Deswegen halte ich den ersten Punkt deiner 5 Schritte am wichtigsten.

    Und dann kommt natürlich das loslegen.
    Da hapert es oft bei mir. Besonders bei großen, beängstigenden Veränderungen.

    Aber kleinere habe ich dieses Jahr auch schon geschafft.
    – ich habe mit dem Sport in einem Fitnessstudio angefangen (ich fühle mich jedesmal weniger fehl am Platz)

    – ich übe, übe, übe meine eigenen Entscheidungen zu treffen und diese auch durchzusetzen

    – ich lasse meine Träume zu und überlege, welche ich in die Tat umsetzen möchte und kann

    – und ich koche. Hab ich aus irgendwelchen Gründen vor einem halben Jahr angefangen und mache das jetzt richtig gerne. Ist halt auch gesünder als nur von Obst und Schokolade zu leben 😀

    Was motiviert mich, meine Träume zu verwirklichen?
    Wenn ich mir vorstelle, wie es ist, wenn ich sie erreicht habe. Wie ist dieser Mensch, möchte ich so sein? Bin ich das?
    Wenn das alles passt, bin ich motiviert. Dann versuche ich mir dieses Ziel in möglichst kleine Happen zu teilen damit es mir nicht so eine Angst macht und dann versuch ichs einfach. Zumindest manchmal 😉

    Liebe Grüße 🙂

    25. Februar 2018
    |Antworten
    • Danke, liebe Anna, dass du deine Erfahrungen hier teilst. 🙂 Dann startest du ja jetzt richtig durch mit Sport und Entscheidungen treffen! Sich genau vorzustellen, wie es sein wird, wenn man das Ziel erreicht hat, ist auf jeden Fall eine große Motivation. Kann aber auch frustrieren, wenn du das dann am liebsten sofort willst, obwohl du weißt, dass es bis dahin noch viel Arbeit ist. So geht mir das manchmal. Aber dann muss ich es einfach trotzdem angehen, denn Frust hilft mir am allerwenigsten weiter.
      Viel Erfolg dir!

      Liebe Grüße <3
      Lucia

      26. Februar 2018
      |Antworten

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