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Wenn ich dich von der Arbeit abhole

Posted in Liebe & Leben

Der Wind löst eine Haarsträhne nach der anderen aus meinem Zopf. Die Wolken ziehen so schnell über den Himmel, dass Sonne und Regen sich abwechseln. Mein rechter Fuß ist nass, weil ich in eine Pfütze getreten bin. Ein paar Tropfen perlen von meiner gepunkteten Jacke ab. Ich schüttele mich und blinzele der langsam untergehenden Sonne entgegen. Da läufst du auf mich zu. Auch dein langes rötlichblondes Haar flattert im Wind, einige Strähnen wehen kreuz und quer über dein Gesicht. Deine Stirn ist knittrig. Als du mich siehst, glättet sie sich. Du lächelst. Wir grinsen uns übertrieben breit an, so lange, bis wir vor Lachen die Augen zukneifen müssen.

Ein kleiner Kuss berührt meine Wange. „Du siehst schön aus“, sagst du und ich verdrehe die Augen. Ich bin völlig zerzaust und trage nicht einmal Wimperntusche. „Und du bist immer schön, aber das weißte ja.“ Ich lege meine Arme um deine Taille und blicke sanft in deine grünen Augen. Du bekommst einen Kuss auf die Stirn, dann einen auf die Nasenspitze, dann einen auf den Mund. „Gehen wir“, sagst du und nimmst meine Hand. Als wir uns umdrehen, pustet uns eine Windböe fast fort. Du steckst die Hand in deine Tasche.

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